Samstag, 26. November 2005

Der Gedanke

Am Anfang steht nur ein Quell, tief unten in einem kalten grauen Berg.
Ein Rinnsal entspringt, so klein und fein, kaum genug Kraft fortzubestehen.
Doch mit dem Weg wächst die Kraft.
Aus dem Rinnsal wird ein Bächlein. So klar und rein sucht es sich den Weg durch das steinige Labyrinth.
Bald ist es nicht mehr allein. Zu dem Bächlein gesellen sich weitere Bächlein.
Sie treffen aufeinander, sie ergänzen sich, sie werden stärker und größer. Längst ist aus dem Bächlein ein Bach geworden.
Der Weg scheint nun weniger steil, gemeinsam ist es leichter das Ziel zu erreichen.
Die Kräfte des Baches scheinen mit jedem Moment zu wachsen, ein ungeheurer Druck wächst aus dem Inneren des Berges heran.
Der Strom schießt auf die Felsspalte zu, unglaubliche Mengen an Energie werden freigesetzt.
In seiner vollen Stärke und Pracht bricht ein Wasserfall aus dem Inneren des Berges hervor.
Begleitet von einem schillernden Regenbogen, entfliest er in die Freiheit.
wasserfall

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